Intersolar Europe in München zeigt neue Dynamik im Solarmarkt

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Intersolar Europe in München zeigt neue Dynamik im Solarmarkt

Mehr als 38.000 Besucher strömten vom 10. bis 12. Juni auf die Messe München zur Intersolar Europe und der gleichzeitig stattfindenden ees Europe, Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme. Das Messeangebot in sieben Hallen auf 72.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zog in diesem Jahr Besucher aus über 140 Ländern und Aussteller aus 42 Ländern an. Etwa 50 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Damit konnte die Messe ihre Internationalität erneut ausbauen. Die meisten Aussteller kamen aus Deutschland, China, Österreich, Frankreich und Italien zur Intersolar Europe nach München. Aus Argentinien nahm eine Delegation teil, organisiert von der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer.

Drehte sich die Welt der Photovoltaik jahrelang um die Energiegewinnung selbst, so rückt heute die Einbindung in die Stromnetze der Zukunft und das intelligente Management des Solarstroms in den Mittelpunkt. Damit werden auch effiziente Energie- und Batteriespeichersysteme immer wichtiger, denn sie gleichen nicht nur Lastspitzen aus und erhöhen die Verfügbarkeit des Sonnenstroms, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der Netzintegration.

Die wachsende Relevanz der Speichertechnik zeigte sich auch auf der Intersolar Europe und der parallel stattfindenden ees Europe: Verzeichneten die Messen letztes Jahr noch rund 250 Aussteller in diesen Bereichen, so waren es in diesem Jahr 330.

Weltweit verzeichnet die PV-Branche ein enormes Wachstum. Nach Angaben des Branchenverbands SolarPower Europe (vormals EPIA) wurden 2014 weltweit über 40 Gigawatt (GW) PV-Leistung neu installiert. Die weltweite Gesamtkapazität erreichte damit im vergangenen Jahr 177 GW. Am letzten Tag der Intersolar Europe besuchte der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel die Intersolar Europe. Auf der Neuheitenbörse der Messe sprach er zu den Besuchern der Intersolar Europe und bekräftigte dabei seinen Einsatz für die Energiewende in Deutschland: „Die Energiewende ist eines der zentralen Zukunftsprojekte. Wir haben bereits einiges erreicht, aber es liegt auch noch ein gutes Stück Arbeit vor uns. Wir müssen hieran gemeinsam arbeiten und uns den Herausforderungen stellen. Ich bin beeindruckt, mit welcher Innovationskraft und mit welchem Engagement die Unternehmen zukunftsweisende Produkte und Lösungen entwickeln um den Wandel der Energiesysteme weltweit voranzubringen.”

 

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